In diesem Beitrag findest du 25 Ideen für euer gemeinsamens Mittagessen. Um dir das Leben noch etwas leichter zu machen, habe ich die Ideen zunächst in einer übersichtlichen Liste aufgezählt und im Anschluss jeweils in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Je nachdem, was du gerade brauchst oder suchst, kannst du die einzelnen Ideen so schneller finden!
Bevor ich anfange zu erklären, was wichtig ist, möchte ich zunächst folgendes loswerden: Es muss nicht immer ein warmes Mittagessen sein. Wenn der Tag (oder die Woche) schon anstrengend genug ist, und der Gedanke sich an den Herd stellen zu müssen einfach zu viel, dann reicht auch eine kalte Mahlzeit. Guck hier unbedingt mal bei Idee 25 den „Snacky Lunches“ vorbei! Und wenn es einfach ein belegtes Brot gibt, dann spricht da nichts dagegen! Eine kalte Mahlzeit ist nicht zwangsläufig weniger nährend.
Weiter im Text, was ist für ein Mittagessen wichtig? Im Grunde das selbe, wie für alle anderen Mahlzeiten: es sollte ausgewogen sein. Ausgewogen bedeutet, alle vier Hauptkomponenten einer Mahlzeit sind auf dem Teller zu finden. Die vier Hauptkomponenten sind Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett und Obst bzw. Gemüse.
Was dein Kind von den angebotenen Speisen isst, das obliegt nicht mehr deiner Entscheidung. Wir als Eltern sorgen nur für das kindgerechte Angebot, was und wieviel davon gegessen wird, entscheiden unsere Kinder. (Hilfe bei wählerischem Essverhalten und mäkeligen Essern, findest du in meiner „Picky Eater Beratung“.)
Da Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht einen höheren Nährstoffbedarf haben als Erwachsene, ist es wichtig, dass ihnen möglichst viele nährstoffreiche Mahlzeiten angeboten werden.
Eine Faustregel: Je unverarbeiteter ein Lebensmittel ist, desto nährstoffreicher ist es. Ein Beispiel: Kartoffelpüree aus der Tüte, mit Wasser angerührt vs. Kartoffelstampf aus „ganzen“ Kartoffeln mit Milch und Butter verfeinert. Oder betrachten wir uns Tomatensauce: Sauce aus der Tüte vs. selbst gekochte Sauce. In der Tüte befindet sich pulverisierte Tomate und Gewürze. Von den Nährstoffen, die ursprünglich mal in einer Tomate waren, ist dort nicht mehr viel übrig. In einer selbst gekochten Tomatensauce sind dagegen passierten Tomaten, die vom Verarbeitungsgrad noch recht nah an ihrem Ausgangsprodukt sind. Außerdem machst du vielleicht noch einen Ansatz aus Suppengrün, wodurch nicht nur extra Geschmack, sondern auch extra Gemüse mit in die Sauce kommt?
Je mehr Bestanteile einer Mahlzeit selbst gemacht (und dadurch weniger hoch verarbeitet) sind und nicht aus einer Tüte oder Packung kommen, desto nährstoffreicher ist die Mahlzeit in der Regel. Wenn außerdem alle vier Komponenten auf dem Teller vertreten sind (Eiweißquelle, Kohlenhydratquelle, Fettquelle plus Obst/Gemüse), dann wäre es ideal.
Und auch wenn der Idealfall natürlich wünschenswert ist, bleibe ich gerne realistisch: Im stressigen Alltag ist es für viele nicht täglich umsetzbar jede Mahlzeit von Grund auf „frisch“ zu kochen. Wenn es daher immer mal wieder ein unausgewogenes Fertigprodukt gibt, dann ist das kein Problem. Nicht jede Mahlzeit muss ausgewogen sein! Die Mehrheit der Mahlzeiten sollte es aber sein und je mehr davon frisch gekocht sind, desto besser.
Ich verstehe natürlich, dass es viele Faktoren gibt, die einen daran hindern können nährstoffreiche und ausgewogene Mahlzeiten (ob warm oder kalt) zu servieren. Von finanziellen oder zeitlichen Aspekten, über fehlendes Wissen oder alltagstaugliche Rezepte, hin zu mentalen oder emotionalen Ressourcen oder schlechtweg, weil man nicht genug Hände frei hat 😉
Für all das habe ich nicht nur Verständnis, sondern kenne es als Vierfachmama auch aus meinem eigenen Leben. Aber, und das möchte ich ganz klar betonen, als Eltern liegt die gesunde Ernährung unserer Kinder in unserer Verantwortung. Unsere Kinder haben es verdient, dass wir sie mit den Nährstoffen versorgen, die ihre kleinen Körper brauchen und nicht jeden Tag mit „Fast Food“ abgespeist werden..
Wenn du dich in einer Situation wiederfindest, in der du das dauerhaft nicht schaffst, dann melde dich gerne bei mir! Im Rahmen einer Beratung finden wir Wege, um deine Hindernisse zu überwinden. Gesunde Ernährung muss weder an mangelnder Zeit, noch an mangelndem Geld oder Ressourcen scheitern. Es gibt kreative, günstige, einfache und umsetzbare Lösungen.
Mithilfe meines Online-Seminars „Kleine Hände, großer Hunger: alles, was du über die Ernährung deines Kleinkindes wissen musst“ gelingt dir nicht nur der Übergang von der Beikost zur Familienkost mit Leichtigkeit.
Du erfährst auch, wie du gesunde Essgewohnheiten von Anfang an fördern kannst, wie der Esstisch kein „Stresstisch“ wird, wie du einen guten Umgang mit Süßigkeiten findest und die richtige Auswahl kinderfreundlicher und nährstoffreicher Lebensmittel triffst.
Nach der ganzen Vorrede, hier die Ideen:
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..den Essensplaner mit Bildern? Ein durchdachtes Tool, von einer Ernährungsexpertin und vierfach Mama entwickelt, das dir dabei hilft eure Hauptmahlzeiten gemeinsam zu planen, sodass alle Familienmitglieder glücklich sind. Dank des Farb-Systems behälst du die Ausgewogenheit eurer Mahlzeiten dabei easy im Blick. Mit über 190 Lebensmittel-Kärtchen bleiben dabei keine Essenswünsche offen.
Das Beste daran: Kinder werden aktiv in die Planung einbezogen, was nicht nur auf spielerische Weise ihr Bewusstsein für eine gesunde Ernährungsweise stärkt, sondern auch die Freude am und Harmonie beim Essen steigert (tippe auf das Bild für mehr Infos).
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Hier findest du eine Übersicht aller Gerichte, die du mit Zutaten aus dem Vorratsschrank und der Gefriertruhe zaubern kannst, also ohne, dass du dafür extra einkaufen musst:
Wenn du Eier als Zutat aus dem Vorratsschrank dazu zählst, dann außerdem:
Wenn du Fleisch im Tiefkühler hast, dann schaffst du ohne extra Einzukaufen außerdem:
In einer Beratung machen wir Schluss mit Unsicherheiten, formulieren konkrete Ziele und Pläne und finden kreative Lösungen für deine Herausforderungen.
Gemeinsam stellen wir deine Küche auf den Kopf, lesen Zutatenlisten und meistern die Herausforderungen des glutenfreien Lebens.
Finde heraus, ob “das noch normal” ist und wie du dein Kind unterstützen kannst mehr Lebensmittel lieben zu lernen.
Die Beikost habt ihr erfolgreich eingeführt, und jetzt? Ohne Stress, informiert und mit vielen Tipps starten wir in die Kleinkindzeit.
Ich zeige dir, wie du den erhöhten Nährstoffbedarf easy deckst und was zu beachten ist, falls du eine Gestationsdiabetes hast.
Du hast Bedenken, ob du durch das Weglassen von tierischen Lebensmitteln Mängel hast? Kein Stress, wir machen den Check.